3. Netzwerktreffen I Düsseldorf I 26.03.2025
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Aktualisiert: vor 6 Stunden
Am 26. März 2025 traf sich das Innovationsnetzwerk in silico MedTech zum Netzwerktreffen in Düsseldorf. Gastgeber waren das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und die Hochschule Düsseldorf (HSD). Die Teilnehmer erhielten wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der digitalen Medizintechnik und diskutierten Herausforderungen und Chancen der Branche. Im Fokus des Treffens standen Mixed Reality und Künstliche Intelligenz in der Medizin.
Austausch am Universitätsklinikum Düsseldorf
Nach einer Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. med. Artur Lichtenberg und PD Dr. med. Hug Aubin erhielten die Netzwerkpartner eine exklusive Führung durch das Digital Health Lab unter der Leitung von Dr. Falko Schmid. Dabei wurden innovative Technologien vorgestellt, die bereits in der klinischen Praxis getestet werden:
MR-gestützte Herztransplantation mit der Hololens: Die Teilnehmer erhielten eine Live-Demonstration dieser bahnbrechenden Technologie. In Zukunft soll ein mobiles VR-Gerät dem transplantierenden Chirurgen ermöglichen, bei der Entnahme eines Spenderherzens remote dabei zu sein.
KI-Dashboard in der Intensivmedizin: Die Teilnehmer erfuhren, wie die Echtzeit-Analyse von Vitalwerten in Kombination mit einem Prognose-Tool Ärzte bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann.
Innovative Anwendungen an der Hochschule Düsseldorf
Im zweiten Teil des Netzwerktreffens präsentierte Prof. Christian Geiger vom Fachbereich Medien der HSD aktuelle Innovationen im Bereich Mixed Reality und Visualisierung:
Mixed Reality in der Pflege: Demonstration der Entwicklung ergonomischer Exoskelette zur Entlastung von Pflegekräften.
Interaktive Technologien: Hands-on-Session mit innovativen Schnittstellen, darunter ein sprechender KI-Kopf und eine VR-basierte Oberflächen-Erkundung.
Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
Neben den technologischen Demonstrationen standen zentrale Herausforderungen der digitalen Medizintechnik im Fokus:
Fehlende Finanzierung und IT-Infrastruktur: Viele Innovationen scheitern an begrenzten Budgets und unzureichender technischer Ausstattung in den Kliniken.
Gründungs- und Förderbedarf: Start-ups könnten Innovationen schneller in den Markt bringen, doch es fehlt an Unterstützung für Ausgründungen.
Datenschutz und Akzeptanz: Die Einführung neuer Technologien stößt nicht nur auf Begeisterung, sondern auch auf Skepsis. Strategien zur besseren Integration wurden diskutiert.
Ergebnisse und nächste Schritte
Das Netzwerktreffen hat wichtige Impulse gesetzt: Acht neue Projektideen sind entstanden, die nun weiterverfolgt werden. Die Netzwerkmanager Dr. Manfred Kauer und Dr. Franziska Mäckle bedanken sich bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und freuen sich auf die nächsten Schritte im Innovationsnetzwerk in silico MedTech





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